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Warten
ist
langweilig... und anstrengend. Zudem ruft die Pflicht; da können wir uns langes
Warten gar nicht leisten. Auch das Ereignis „Stille“ o. die „Begegnung mit
Gott“ sollen sich möglichst nahtlos einfügen in den rastlosen Rhythmus unseres
Alltages. Warten auf den Herrn, auf die Signale des Himmels, auf die Stimme des
Geistes ge-hört i. d. R. auch nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen eines Christen. Wenn Gott uns warten lässt, dann ist das nicht Willkür. Er wartet auch, dass er bei uns „ankommen“ kann, und er braucht seiner-seits viel Geduld. Wir warten auf den Herrn – weil er kommt, weil er schon da ist, und weiler immer schon da war. Möge das Warten – auf beiden Seiten – belohnt werden! Gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
Joachim Kuhn
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