Warten ist langweilig... und anstrengend. Zudem ruft die Pflicht; da können wir uns langes Warten gar nicht leisten. Auch das Ereignis „Stille“ o. die „Begegnung mit Gott“ sollen sich möglichst nahtlos einfügen in den rastlosen Rhythmus unseres Alltages. Warten auf den Herrn, auf die Signale des Himmels, auf die Stimme des Geistes ge-hört i. d. R. auch nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen eines Christen.
Warum lässt uns der Herr oft so lange warten? Das hat sich wohl schonjeder mal gefragt – in den unterschiedlichsten Situationen.   Warum ist nicht -sozusagen- “Weihnachten, wann man will“? 

Gott, der über Raum und Zeit steht,hat einen anderen Rhyth-mus als wir. In Jesus hat er sich aber ganz und gar auf den menschli-chen „Rhythmus“ eingelassen; er versteht uns absolut und ist in den Unmöglichkeiten des Lebens bei uns. Nun kommt es für
  u n s  darauf an, mit  s e i n e r  Welt, mit dem „Rhythmus“ des ewigen Lebens vertraut zu werden. -  Da haben wir so unsere Schwierigkeiten.

Wenn Gott uns warten lässt, dann ist das nicht Willkür. Er  wartet auch, dass er bei uns „ankommen“ kann, und er braucht seiner-seits viel Geduld.                                                                                 

Wir warten auf den Herrn – weil er kommt, weil er schon da ist, und weiler immer schon da war. Möge das Warten – auf beiden Seiten – belohnt werden! Gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

                                                                                                                             Joachim Kuhn

 

 

zurück zum Start

© EFG Hildburghausen 2008-2010 / Impressum / Hilfe